300 dpi


28.01.2011
Die Revolution des individuellen Gleitsichtglases

Zur opti 2011 stellt Rodenstock eine absolute Weltneuheit vor – EyeLT, die Innovation zum besseren Sehen. Was bisher als technisch nicht machbar galt, hat der Pionier der individuellen Brillengläser durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit nun ermöglicht: zwei unterschiedliche zylindrische Refraktionswerte für das Fern- und Nahsehen in einem individuellen Gleitsichtglas integriert.
Damit untermauert Rodenstock einmal mehr seine Rolle als Innovationsführer – und ermöglicht dem astigmatischen Gleitsichtbrillenträger zum ersten Mal eine perfekte Korrektion in Ferne und Nähe.

Technische Grenzen überwinden
Schon jetzt ist Rodenstock Weltmarktführer bei individuellen High-End-Gleitsichtgläsern und dank der Individual Lens Technology (ILT) der einzige Hersteller, der dem Augenoptiker ermöglicht, das Design des Brillenglases frei nach den persönlichen Sehgewohnheiten des Brillenträgers zu variieren. Jetzt geht Rodenstock noch einen Schritt weiter – und läutet damit eine neue Ära ein. Mit der Einführung des EyeModel erweitert Rodenstock die ILT zur EyeLT und ergänzt deren einzigartige technologische Säulen um die präzise physiologische Beschreibung des Sehvorgangs beim Übergang vom Fern- zum Nahsehen.
Aus optometrischer und physiologischer Sicht bestanden schon lange die Anforderung und der Wunsch, die astigmatische Nahwirkung unabhängig von der Fernkorrektion in einem Gleitsichtglas zu verwirklichen. Mit der EyeLT werden die Listingsche Regel für die Nähe, der Einstellastigmatismus und auf Wunsch die individuell gemessene Nahrefraktion in den individuellen Gleitsichtgläsern von Rodenstock berücksichtigt. Was bisher in den Lehrbüchern als technisch nicht machbar galt, wird jetzt möglich. Mit der EyeLT hat die Zukunft der nächsten Generation individueller Gleitsichtgläser begonnen.

Unmögliches möglich machen
Mit der neuen EyeLT stellt Rodenstock eine einzigartige Weltneuheit vor: Erstmals können in einem Gleitsichtglas unterschiedliche Zylinderstärken und Achslagen für die Ferne und die Nähe umgesetzt werden.
Als Vorreiter im Bereich individuell berechneter und online optimierter Gleitsichtgläser – dank unique customization – hat Rodenstock hierfür seine Optimierungsverfahren nochmals entscheidend verbessert und verfeinert. In Kombination mit der hochpräzisen 3D-Freiformtechnologie können diese komplexen Gleitsichtglasflächen nun erstmals berechnet und gefertigt werden. Die Berücksichtigung der Listingschen Regel für die Nähe – der Veränderung der Achslage durch die Torsionsbewegung des Auges bei Konvergenz – und des Einstellastigmatismus in einem Gleitsichtglas eröffnen völlig neue Möglichkeiten in der Versorgung astigmatischer Gleitsichtglasträger. Rodenstock widerlegt somit die bisher gültige Lehrbuchmeinung und setzt einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Brillenglasentwicklung.

In drei Schritten zum Erfolg: von ILT zu EyeLT
Schon ab März 2011 werden die individuellen Gleitsichtgläser der Impression® Produktfamilie mittels des EyeModel Step 1 berechnet: Zusätzlich zu den aus Fern-Refraktion, individuellen Parametern, Sehgewohnheiten und Addition gewonnenen Daten werden noch der Einstellastigmatismus und die Listingsche Regel für die Nähe berücksichtigt und bei der Berechnung der physiologisch korrekten Nahrefraktionswerte benutzt. Für den Optiker ändert sich in seinem Arbeitsablauf nichts, ein zusätzlicher Zeitaufwand ist nicht gegeben. Der Kunde aber erhält durch die verbesserte und sehphysiologisch korrekte Berechnung und Optimierung der Zwischen- und Nahbereiche deutlich verbesserte und größere Sehbereiche in der Nähe: Performancesteigerungen von bis zu 25% in der Nähe sind somit erzielbar.

Im nächsten Schritt, Eye Model Step 2, kann zusätzlich bei Bedarf eine individuell gemessene Nahrefraktion angegeben werden. Die Nahrefraktionswerte werden zusammen mit den klassischen Refraktionsdaten, den individuellen Parametern, den Designdaten bei Impression FreeSign® und den Zentrierdaten an Rodenstock übermittelt.
Die Berücksichtigung der individuell bestimmten Nahrefraktionswerte ermöglicht bestmögliche und -größte Nahsehbereiche. Je deutlicher der Unterschied zwischen den Werten der Fern- und denen der Nahrefraktion, umso größer ist der Einfluss auf die Sehbereiche in der Nähe; die Performance im Nahsehen kann hier nochmals beeindruckend um bis zu 40% gesteigert werden.

Im einem dritten Schritt wird Rodenstock außerdem eine Methode zur hochpräzisen Vermessung des Auges mit einem entsprechendem Messgerät anbieten. Die gemessenen Werte des Auges werden dann auf eine völlig neue Art in die Berechnung und Optimierung individueller Brillengläser einfließen. Dieses umfassende Konzept für besseres Sehen wird zur Benchmark für die beste optometrische Versorgung des Brillenträgers werden.

Das Eye-Model Step 1 wird im März 2011 weltweit für Impression® Gleitsicht- und Nahkomfortgläser eingeführt. Step 2 folgt für Märkte mit einer hohen Affinität zu High-End-Glasdesigns. Der dritte Schritt wird in den Märkten mit hohem optometrischen Potenzial ab 2012 verfügbar sein.

Die Entschlüsselung des Nahsehens:
Pionierarbeit im besten Sinne "Unser Anspruch ist es, den Menschen mit individuellen Lösungen zu bestmöglichem Sehen zu verhelfen – und unseren Kunden zu den besten Produkten auf dem Markt. Das ist uns mit dieser Entwicklung gelungen", so Gregor Esser (Leiter Basic Research Optics), verantwortlicher Projektleiter für die Entwicklung der Rodenstock EyeLT. Für den Augenoptiker ist der Nutzen offensichtlich: Seine Kernkompetenz, die subjektive Refraktion, wird gestärkt, so dass er ohne großen Mehraufwand höherwertige Gläser verkaufen kann. Seine Kunden sind gleichzeitig deutlich zufriedener. Denn für den Gleitsichtbrillenträger ist dank dem EyeModel zum ersten Mal auch in der Nähe eine Vollkorrektion möglich. Die Sehbereiche in der Nähe werden spürbar größer, für fast ein Viertel der Brillenträger wird das Ergebnis signifikant besser sein. Deshalb bedeutet EyeLT ganz einfach: besser Sehen.

Rückfragen-Text / Ansprechpartner
Stefanie Biereder

Druckversion

The requested press release is retrieved from our archive and older than three months. The enclosed information might not be up to date anymore.
Choose your Country [x]