30.09.2010
Rodenstock forciert internationales Wachstum mit neuer Unternehmensspitze

Die Rodenstock Gruppe, einer der weltweit führenden Hersteller von optischen Gläsern und Fassungen, bestätigte, dass CEO Dr. Olaf Göttgens das Unternehmen heute auf eigenen Wunsch verlässt.

Mit sofortiger Wirkung wurde zudem Peter Körfer-Schün, der langjährige Vorstandsvorsitzende der Grohe AG, zum Berater der Rodenstock Gruppe berufen. Er wird das Unternehmen bei der weiteren Umsetzung der Wachstumsstrategie unterstützen – insbesondere hinsichtlich einer Beschleunigung des weiteren Ausbaus der Marktführerschaft im High-End-Bereich und der Diversifizierung des Produktportfolios durch den Ausbau des Markenportfolios.

Bis ein neuer CEO berufen wird, übernehmen die verbleibenden Mitglieder der Geschäftsführung, Dr. Johannes Burtscher (CFO), Dr. Michael Kleer (COO) sowie Marc Oliver Schneider (CSO), interimistisch die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Dr. Göttgens.

Die Veränderung an der Unternehmensspitze wird von Bridgepoint, Mehrheitseigentümer der Rodenstock Gruppe, befürwortet. Sie erfolgt im Zuge der Aufnahme konstruktiver Refinanzierungsverhandlungen durch das Unternehmen und Bridgepoint mit dem Bankensyndikat, die eine neue Kapitalstruktur zum Ziel haben.

John Jetter, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Rodenstock, sagte anlässlich der jetzt bekannt gegebenen Veränderung: „Dr. Göttgens hat das große Potenzial der Marke Rodenstock erkannt und durch die Gewinnung neuer Lizenzpartnerschaften sowie die Umsetzung modischer Trends die richtigen Akzente gesetzt. Wir danken ihm für die engagierte Zusammenarbeit. Für die Zukunft gilt es, das Entwicklungspotential von Rodenstock als Technologieführer qualitativ herausragender optischer Gläser international zu forcieren und weiteres Wachstum im Bereich Fassungen zu realisieren. Wir sehen die jetzt mit dem Bankensyndikat aufgenommenen Verhandlungen, deren Ziel die Bereitstellung von neuem Eigenkapital und eine entsprechende Entschuldung ist, als eine wichtige Chance, unser Markenportfolio zu erweitern und mit einer neuen Führungsspitze neues Wachstum zu realisieren.“

Die Rodenstock Gruppe hat nach einem branchenweit herausfordernden Jahr 2009 in den letzten Monaten eine nachhaltige Trendwende mit einer positiven Geschäftsentwicklung verzeichnet. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um 5,1% und das EBITDA um 8% gestiegen; auch der Netto-Cashflow hat sich weiter erhöht. Dabei ist das Unternehmen weiterhin cash-positiv und verfügt über eine Liquidität, die zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt war.


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Stefanie Biereder

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