Die Mitglieder der Rodenstock Geschäftsführung sind: Oliver
Kastalio (CEO), Dr. Michael Kleer (COO) und Sven Schirmer (CFO).
Aufsichtsrat
Peter Körfer-Schün sowie fünf weitere Mitglieder.
Unternehmensstruktur
Rodenstock hat im Jahr 2002 mit der Umwandlung in eine GmbH
die Weichen in Richtung kapitalmarktfähige Gesellschaftsstruktur
gestellt und im Juni 2003 mit der Permira Beteiligungsberatung GmbH
erstmals einen familienfremden Finanzinvestor aufgenommen. Die
europäische Beteiligungsgesellschaft Bridgepoint hat im März 2007
die bis dahin von der Permira Fonds gehaltenen Anteile an der
Rodenstock GmbH übernommen.
Rodenstock als
internationales Unternehmen nutzt mit dieser Struktur ein modernes
Instrument der Unternehmensfinanzierung und hat dadurch seine
Schlagkraft im Wettbewerb deutlich erhöht.
Kennzahlen
Rodenstock hat sich in den vergangenen Jahren auf das
Kerngeschäft Brille, also Entwicklung, Herstellung und Verkauf von
Brillengläsern, Brillenfassungen sowie Sport- und Sonnenbrillen,
konzentriert. Von den Randaktivitäten im Bereich technische Optik
(Präzisionsoptik) als auch dem Bereich Instrumente und Maschinen für
die Augenoptik hat man sich hingegen getrennt.
Investiert wurde in innovative
Weiterentwicklungen bei Brillengläsern, in die attraktiven
Brillenfassungskollektionen der Marken Rodenstock und Porsche
Design, in neue Fertigungswerke im In- und Ausland sowie in weitere
Verkaufsniederlassungen in weltweiten
Märkten.
Das 1877 gegründete Unternehmen mit
Sitz in München beschäftigt weltweit etwa 4.300 Mitarbeiter und ist
in mehr als 80 Ländern mit Vertriebsniederlassungen und
Distributionspartnern vertreten. Rodenstock unterhält
Produktionsstätten an insgesamt 14 Standorten in 12
Ländern.
Die Kompetenz sowohl für Brillengläser
als auch für Brillenfassungen macht Rodenstock zur einzigen Marke
der Augenoptik, die dem Brillenträger das Gesamtsystem “Brille” aus
einer Hand anbietet.
Im Geschäftsjahr 2011
erreichte Rodenstock einen Umsatz von 365,9 Millionen Euro.