Ein Brillenglas ist ein wahres Wunderwerk! Bestehend aus
einem Material, das perfekt sein muss: transparent, rein, klar,
homogen in der Struktur. Und aus einem Material, das in der
Herstellung und Bearbeitung höchste Präzision erfordert. Ein
Brillenglas soll auch ungetönt UV-Schutz bieten und pflegeleicht
sein.
Und welches Material ist das richtige für
Sie? Dies hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab: Soll die
Brille eher leicht sein, weil Sie filigrane Fassungen bevorzugen?
Oder ist Ihnen geringer Pflegeaufwand und hohe Robustheit wichtiger?
Kunststoff oder Mineralglas - hier erfahren Sie die Unterschiede.
Leicht und dünn: Kunststoff
Kunststoffgläser sind Leichtgewichte und ermöglichen die
Verwendung von äußerst filigranen Fassungen. Speziell veredelte
Oberflächen wie Rodenstock Solitaire verhindern Reflexionen und
schützen die Gläser vor Kratzern. Kunststoffgläser erfordern jedoch
nach wie vor etwas mehr Sorgfalt bei der Pflege als Mineralgläser.
Robust und gewichtig: Mineralglas
Einige Brillenträger schwören nach wie vor auf das bewährte
Mineralglas. So zerbrechlich Glas auch wirkt, es ist erstaunlich
stabil und widerstandsfähig. Vorteilhaft sind der geringe
Pflegebedarf und die hohe Kratzfestigkeit, nachteilig dagegen ist
das etwas höhere Gewicht. Und bei aller Robustheit können
Mineralgläser im Extremfall splittern und brechen.